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Rohrzucker, ohne Mythen

Rohrzucker klingt natürlicher als Haushaltszucker. Chemisch ist er dasselbe: Saccharose. Der Unterschied liegt in der Pflanze, im Grad der Reinigung und im Geschmack. Hier steht, was die Begriffe auf der Packung bedeuten und wofür sich welche Sorte eignet.

kcal pro 100 g
400
Rohr- wie Rübenzucker
kcal pro Teelöffel
16
gestrichen, ca. 4 g
Glykämischer Index
≈ 65
Saccharose, egal aus welcher Pflanze
Freier Zucker pro Tag
≤ 50 g
WHO-Obergrenze bei 2.000 kcal, besser 25 g
Kurz gesagt: Rohrzucker stammt aus Zuckerrohr, Haushaltszucker in Deutschland meist aus Zuckerrüben. Brauner Zucker ist nicht automatisch Rohrzucker, und keiner von beiden ist nennenswert gesünder. Vollrohrzucker schmeckt kräftiger nach Karamell, liefert aber fast genauso viele Kalorien.
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Die Sorten auf einen Blick

  1. Weißer Rohrzucker
  2. Rohrohrzucker
  3. Brauner Zucker
  4. Vollrohrzucker
  5. Muscovado / Panela
Von hell nach dunkel: je mehr Melasse, desto kräftiger der Geschmack
BezeichnungWas es istGeschmack
Rohrzucker (weiß)Raffinierter Zucker aus Zuckerrohrneutral, wie Haushaltszucker
RohrohrzuckerEinmal gereinigt, Reste von Melasse an den Kristallenleicht karamellig
Brauner ZuckerOft weißer Zucker mit Melasse oder Sirup, Rübe oder Rohrje nach Melasseanteil
VollrohrzuckerEingedickter, getrockneter Zuckerrohrsaft, nicht raffiniertkräftig, malzig
Muscovado / PanelaVollrohrzucker-Varianten aus Mauritius, Philippinen, Lateinamerikasehr kräftig, feucht

Grundlage: Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg, EUFIC und Lebensmittel-Leitsätze. Details und Quellen auf den jeweiligen Seiten. Die Farbfelder zeigen die typische Farbe der Kristalle.

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