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Zucker-Umrechner

Geben Sie ein, wie viel Zucker im Rezept steht. Der Rechner zeigt, wie viel Sie von der Alternative brauchen, damit es ähnlich süß wird.

Menge in Gramm, z. B. 200

g
Sie brauchen etwa160 g

Alle Faktoren auf einen Blick

Statt 100 g ZuckerMengeHinweis
Rohrzucker / Rohrohrzucker100 g1:1 tauschbar. Gebäck wird minimal dunkler.
Vollrohrzucker / Panela110 gEtwa 10 % mehr für gleiche Süße. Teig wird dunkler und saftiger, nicht für Baiser.
Kokosblütenzucker100 g1:1. Karamellige Note, Gebäck bräunt schneller.
Honig80 gFlüssigkeit im Rezept um ca. 20 % der Honigmenge reduzieren, Ofen 10–15 °C niedriger, bräunt schneller.
Ahornsirup120 gFlüssigkeit im Rezept entsprechend reduzieren. Eigener Geschmack.
Agavendicksaft70 gSüßer als Zucker. Flüssigkeit reduzieren, Ofen etwas niedriger.
Xylit (Birkenzucker)100 g1:1 süß. Nicht für Hefeteig (Hefe kann es nicht verwerten). Giftig für Hunde! Kann in größeren Mengen abführend wirken.
Erythrit130 gEtwa 70 % der Süßkraft, daher rund 30 % mehr. Kann auskristallisieren und kühlt im Mund. Kein Karamellisieren.

Was ist mit Stevia?

Stevia-Produkte sind sehr unterschiedlich: reines Steviolglycosid ist 200- bis 300-mal süßer als Zucker, viele Streusüßen sind mit Erythrit oder Maltodextrin gestreckt und dosieren 1:1 oder 1:2. Hier hilft nur die Angabe auf der Packung. Ein fester Faktor wäre irreführend.

Was sich beim Backen ändert

Zucker süßt nicht nur. Er bindet Wasser, sorgt für Bräune und Volumen und hält Gebäck länger frisch. Flüssige Süßungsmittel bringen zusätzliche Feuchtigkeit, Zuckeralkohole wie Erythrit bräunen kaum. Ersetzen Sie bei einem neuen Rezept zunächst die Hälfte des Zuckers und tasten Sie sich heran.

Die Faktoren sind Richtwerte für die Süßkraft nach Gewicht. Süßempfinden ist individuell. Quellen: Verbraucherzentrale („Zuckerersatz“), Herstellerangaben, BfR zu Xylit und Haustieren.

Zuletzt geprüft am 22. Oktober 2026